» Finanzanalyse-Rechner


Dieser Finanzkennzahlen-Rechner hilft Ihnen, mehrere wichtige Kennzahlen aus denselben Werten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zu berechnen. Statt die Liquidität 1. Grades (Cash Ratio), den Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio), die Gesamtkapitalrendite (ROA), die Eigenkapitalrendite (ROE), die Bruttomarge (Gross Margin), den Verschuldungsgrad im Verhältnis zum Eigenkapital (Debt-to-Equity) oder den Zinsdeckungsgrad (Interest Coverage) einzeln zu prüfen, können Sie die wichtigsten Kennzahlen hier direkt gemeinsam vergleichen.

Das ist besonders praktisch für eine schnelle Unternehmensanalyse, für Kreditgespräche, interne Auswertungen, Bewertungsmodelle und einen ersten Kennzahlen-Check vor Investitionsentscheidungen. Der Rechner deckt unter anderem den Liquiditätsgrad 3 (Current Ratio), den Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio), die Liquidität 1. Grades (Cash Ratio), die Bruttomarge (Gross Margin), die operative Marge (Operating Margin), die Nettomarge (Profit Margin), die Gesamtkapitalrendite (ROA), die Eigenkapitalrendite (ROE), den Vermögensumschlag (Asset Turnover), den Lagerumschlag (Inventory Turnover), den Verschuldungsgrad bezogen auf das Vermögen (Debt-to-Assets), den Verschuldungsgrad im Verhältnis zum Eigenkapital (Debt-to-Equity) und den Zinsdeckungsgrad (Interest Coverage) ab.

Die Ergebnisse sind gut für den Vergleich geeignet, sollten aber immer im Zusammenhang mit Branche, Geschäftsmodell, Kapitalintensität und Bilanzierung gelesen werden. Ein Handelsunternehmen, ein Softwareunternehmen oder ein Hersteller haben oft sehr unterschiedliche Normalwerte. Sie können außerdem auf den Namen jedes Ergebnisses klicken, um den Detail-Rechner für die jeweilige Kennzahl zu öffnen.


Anfangsdaten


Tipp: Geben Sie die folgenden Werte aus der Bilanz sowie aus der Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens ein.

Bilanz


inkl.


Gewinn- und Verlustrechnung


Finanzkennzahlen-Rechner FAQ

Was ist ein Finanzkennzahlen-Rechner?
Ein Finanzkennzahlen-Rechner verwendet Werte aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, um Kennzahlen wie Liquidität, Rentabilität, Umschlag und Verschuldung zu berechnen. Diese Seite bündelt mehrere häufig genutzte Kennzahlen in einem Rechner, statt für jede Kennzahl ein eigenes Tool zu verlangen.

Welche Kennzahlen kann ich hier berechnen?
Dieser Rechner umfasst den Liquiditätsgrad 3 (Current Ratio), den Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio), die Liquidität 1. Grades (Cash Ratio), die Bruttomarge (Gross Margin), die operative Marge (Operating Margin), die Nettomarge (Profit Margin), die Gesamtkapitalrendite (ROA), die Eigenkapitalrendite (ROE), den Vermögensumschlag (Asset Turnover), den Anlagenumschlag (Fixed Asset Turnover), den Lagerumschlag (Inventory Turnover), den Verschuldungsgrad bezogen auf das Vermögen (Debt-to-Assets), den Verschuldungsgrad im Verhältnis zum Eigenkapital (Debt-to-Equity) und den Zinsdeckungsgrad (Interest Coverage Ratio).

Welche Abschlüsse brauche ich für die Kennzahlenanalyse?
In der Regel brauchen Sie Werte aus der Bilanz und aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Zu den typischen Bilanzwerten gehören Umlaufvermögen, Vorräte, Verbindlichkeiten, Schulden, Eigenkapital und Gesamtvermögen. Aus der GuV stammen meist Nettoumsatz, Bruttogewinn, operatives Ergebnis, EBIT, Zinsaufwand und Jahresüberschuss.

Liquiditätsgrad 3 vs. Liquiditätsgrad 2: Was ist der Unterschied?
Beide Kennzahlen messen die kurzfristige Liquidität. Der Liquiditätsgrad 3 (Current Ratio) berücksichtigt das gesamte Umlaufvermögen, während der Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio) die Vorräte ausklammert. Deshalb ist die Quick Ratio strenger, weil Vorräte meist weniger schnell in liquide Mittel umgewandelt werden können.

Verschuldungsgrad bezogen auf das Vermögen oder auf das Eigenkapital: Welche Kennzahl ist wichtiger?
Das hängt von der Fragestellung ab. Debt-to-Assets zeigt, wie groß der durch Fremdkapital finanzierte Anteil am Vermögen ist. Debt-to-Equity vergleicht Fremdkapital direkter mit dem Eigenkapital. Beide Kennzahlen beschreiben Verschuldung, aber aus unterschiedlicher Perspektive.

Warum unterscheiden sich gute Finanzkennzahlen je nach Branche?
Weil Geschäftsmodelle sehr unterschiedlich sind. Einzelhandel arbeitet oft mit niedrigen Margen und hohem Lagerumschlag, Softwareunternehmen mit höheren Margen und wenig Anlagevermögen, Industrieunternehmen dagegen mit höherer Kapitalbindung. Kennzahlen sind deshalb am aussagekräftigsten im Branchenvergleich und im Zeitvergleich innerhalb desselben Unternehmens.

Kann ich diesen Rechner für Finanzierung, Bewertung oder Investitionsanalyse nutzen?
Ja, als schneller Analyse- und Vergleichsrechner. Er eignet sich gut für erste Unternehmensprüfungen, Kreditgespräche, interne Analysen und die Vorbereitung von Bewertungen. Die Ergebnisse sollten aber nicht isoliert betrachtet werden, weil Bilanzierungsregeln, Saisonalität und Sondereffekte die Aussagekraft beeinflussen können.